Bildung, Bindung & Natur: Angebote für Kitas, Schulen, Gemeinden & Hebammenpraxen

Gesunde Entwicklung von Anfang an begleiten – fundiert, bedürfnisorientiert und praxisnah

Hallo, ich bin Victoria Burtzyk. Ich lebe in Kaufungen und verbinde moderne Umweltbildung mit praktischer Naturerfahrung. Mein Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche die Natur nicht nur kennenlernen, sondern sich als wirksamer Teil davon fühlen.

Der pädagogische Alltag und die geburtshilfliche Begleitung erfordern täglich ein hohes Maß an Feinfühligkeit, Fachwissen und Flexibilität. Ob in der Krippe, der Kita, der Schule oder in der Hebammenpraxis: Kinder und Familien brauchen Bezugspersonen, die Orientierung geben und Entwicklungsschritte aus einer fundierten inneren Ruhe heraus begleiten.

Meine Angebote verbinden praxiserprobte Methoden der Ausscheidungskommunikation (EC) und des Trockenwerdens mit erlebnisorientierter Waldpädagogik. Als angehende staatlich zertifizierte Waldpädagogin (in laufender Zertifizierung bei HessenForst, Abschluss voraussichtlich im Mai kommenden Jahres) gestalte ich Programme, die den Kopf lüften, die Hände fordern und das Gemeinschaftsgefühl eurer Gruppen stärken.

Meine zwei Fachbereiche auf einen Blick

👶 BEREICH 1: 

Fachberatung & Inhouse-Module (Windelfrei, EC & Trockenwerden) Praxisnahe Fortbildungen, Leitfäden und ergonomische Raumkonzepte für Kitas, Krippen, Kindertagespflege und Hebammenteams.

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🌲 BEREICH 2:

Waldpädagogik & BNE-Projekte (Schulen, Kitas & Kommunen) Wald-AGs, Natur-Erlebnistage, Kita-Waldwochen und BNE-Konzepte nach staatlichen HessenForst-Ausbildungsstandards.

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Fachberatung & Inhouse-Schulungen: Windelfrei, EC & Trockenwerden

Fachwissen für die Praxis: Kindliche Grundbedürfnisse ohne Mehraufwand begleiten

Der achtsame Umgang mit kindlichen Ausscheidungen ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Betreuung und der frühkindlichen Entwicklung. Sowohl in der Elternberatung im Wochenbett als auch im dichten Gruppendienst von Krippen und Kitas entstehen hierzu oft Unsicherheiten oder die Sorge vor hohem Mehraufwand. Mit fundiertem Fachwissen, alltagstauglichen Leitfäden und praxiserprobten Routinen schaffen wir gemeinsam Sicherheit, entlasten das Team und unterstützen Kinder in ihrer natürlichen Selbstständigkeit.

Fachberatung, Inhouse-Module & Raumkonzepte (Kitas & Hebammenteams)

Für Kitas, Krippen & Kindertagespflege:

Windelfrei & EC im Einrichtungsalltag: Praxiserprobte Abläufe und Routinen, wie Fachkräfte windelfreie Kinder ohne zusätzlichen Stress oder Mehraufwand im Gruppendienst begleiten können.

Trockenwerden auf Augenhöhe: Bedürfnisorientierte Begleitung des kindlichen Reifeprozesses im Kita-Alltag – ganz ohne Druck, Vergleiche oder Töpfchen-Zwang.

Die vorbereitete Umgebung (Montessori-Transfer): Auf Wunsch Praxisberatung zur räumlichen Gestaltung von Wickel- und Sanitärbereichen, um die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern und das Team ergonomisch zu entlasten.

Für Hebammen, Doulas & Praxisteams:

Fachvorträge & Inhouse-Module zur Ausscheidungskommunikation (EC): Fundiertes Wissen über die Biologie und Signale von Neugeborenen, um werdenden und frischgebackenen Eltern von Geburt an Sicherheit zu vermitteln.

Entlastung statt Mehraufwand im Wochenbett: Vermittlung, warum EC keine zusätzliche Belastung darstellt, sondern durch weniger Wundsein, reduzierten Windelmüll und ein tieferes Verständnis kindlicher Unruhephasen Familien nachhaltig stärkt.

Format & Rahmenbedingungen:

Inhouse direkt bei euch in der Einrichtung / Praxis oder als interaktive Online-Teamschulung.

Inklusive praxistauglicher Leitfäden, Checklisten und strukturierter Handouts für das gesamte Team.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) lebendig machen – Natur als bewertungsfreier Lern- und Entwicklungsraum

Wenn Kinder den Waldboden betreten, eröffnen sich ganzheitliche Erfahrungsräume abseits von Leistungsdruck und starren Raumgrenzen. Der Wald ist weit mehr als nur eine schöne Kulisse – er ist ein echter Lern- und Entwicklungsraum für gelebte Nachhaltigkeit. Als verlässliche Bildungspartnerin gestalte ich waldpädagogische Angebote, die sich nahtlos in euren Schul- und Kita-Alltag integrieren lassen.

Dabei orientieren sich alle meine Programme an den modernen Anforderungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Doch was bedeutet das konkret für eure euch? Es geht darum, Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten an die Hand zu geben, um Herausforderungen konstruktiv zu lösen und unsere Welt verantwortungsvoll mitzugestalten.

Je nach Alter und Entwicklungsstand eurer Gruppe stärken wir gezielt unterschiedliche Bereiche: Bei Schulkindern fördern wir BNE-Kompetenzen wie das interdisziplinäre Gewinnen von Erkenntnissen, vorausschauendes Denken sowie das gemeinsame Planen und Handeln. Im Elementarbereich (Kita) konzentrieren wir uns auf die entscheidenden Vorläuferkompetenzen: Die Achtsamkeit gegenüber Tieren und Pflanzen, die kreative Entfaltung, die Sprachkompetenz und vor allem die motorischen Fähigkeiten

Formate & Ablauf: So lebendig ist ein Wald-Erlebnistag

Für Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte ist Verlässlichkeit und eine klare Struktur entscheidend. Bei der Planung richten wir uns flexibel nach euren Bedürfnissen – ob als regelmäßige Wald-AG im Nachmittagsbereich, themenspezifischer Natur-Erlebnistag oder als komplette Entdeckerwoche für eure Kinder (z. B. rund um die Jugendburg Sensenstein, wo auch Übernachtungsmöglichkeiten für mehrtägige Projekte bestehen).

Der pädagogische Ablauf:

Eine gelungene Veranstaltung zeichnet sich durch viel Bewegung, eigene Entdeckungen und aktives Handeln im Team aus. Mein Redeanteil als Waldpädagogin liegt optimalerweise bei maximal einem Drittel der Zeit – die Kinder sollen den Wald selbst erleben, statt nur zuzuhören.

Jeder Tag ist in drei Phasen gegliedert.

  1. Einleitungsphase: Wir kommen im Wald an, lernen uns kennen und steigen spielerisch (z. B. mit Suchspielen oder dem "Waldmikrofon") in das Tagesthema ein.
  2. Erarbeitungsphase: Hier wird geforscht, gebaut und entdeckt! In Kleingruppen lösen die Kinder praktische Aufgaben und lernen durch eigenes Erfahren. Durch häufige Methodenwechsel kommt garantiert keine Langeweile auf.

  1. Ergebnissicherung & Reflexion: Wir tragen unsere Funde zusammen, präsentieren die Ergebnisse in der Gruppe und stärken durch gemeinsame Reflexion das Wir-Gefühl.

Je nach Thema und Gegebenheiten können die Phasen ineinander übergehen und Ergebnissicherung immerwieder zwischendurch stattfinden.

Pausen & Verpflegung:

Ausreichende Pausen für ein gemeinsames Frühstück oder Mittagessen werden organisch integriert. Je nach Standort und nach vorheriger Absprache kann hierfür auch etwas organisiert werden.

Naturwissen mit Kopf, Herz und Hand begreifen

Ein Tag im Wald ist so vielfältig wie die Natur selbst. Um die Neugier der Kinder zu wecken, wechsle ich spielerisch zwischen ruhigen Sinneserfahrungen, wilden Team-Challenges und spannender Wissensvermittlung. Gerne stimme ich die Inhalte unserer Waldtage exakt auf die aktuellen Themen eures Unterrichts oder eures Kita-Alltags ab.

Hier findet ihr eine Auswahl meiner konkreten Projekt- und Themenbausteine:

Themenbeispiele, BNE-Module & Wildnis-Skills

Zukunftswerkstatt Wald (BNE-Modul):

Wir erforschen das Ökosystem Wald und seine Bedeutung für den Klimaschutz. Spielerisch erarbeiten wir, wie wir selbst Teil der Lösung sein können und übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt.

Wildnis-Skills & Handwerk:

Echte Praxiserfahrung draußen! Vom sicheren, kindgerechten Umgang mit dem Schnitzmesser über den Bau von Tipis bis hin zum Kochen über dem Lagerfeuer. Ein absolutes Highlight ist das Bauen und Erleben von Seilkonstruktionen (z. B. Hängebrücken, Klettergerüste oder kleine Seilbahnen).

Team-Challenge „Outdoor“:

Kooperationsaufgaben und erlebnispädagogische Rätsel im Gelände, die nur gemeinsam im Team gelöst werden können. Ideal zur Stärkung von Gruppenprozessen und zur Festigung eurer Klassengemeinschaft.

Tierische Waldabenteuer:

Wir schlüpfen in die Rolle der Tiere – etwa durch die genaue Nachahmung ihrer Bewegungen – und lernen durch Perspektivwechsel. Mit Becherlupen ausgestattet, gehen wir auf Spurensuche. Beliebte Themen sind:

  • Fliegende Waldbewohner: Wir lernen verschiedene Waldvögel (wie Rotkehlchen, Blaumeise oder Grünspecht) kennen und erforschen ihre Nahrung und Feinde.

  • Familie Igel & die heimische Haselmaus: Wir untersuchen die spannende Lebensweise und die cleveren Überwinterungsstrategien dieser kleinen Waldbewohner.

  • Der Ameisenstaat: Wir erforschen das hochorganisierte Leben der Ameisen, lernen Königin und Arbeiterinnen kennen und verstehen, warum sie so wichtig für den Wald sind.

Lernort Waldwiese & Forscheraufgaben:

Wir untersuchen die farbenprächtige Waldwiese und klären, warum Blühpflanzen für Bienen und Hummeln lebensnotwendig sind. Dazu gehören auch spannende Gewässeruntersuchungen, das Bauen eigener Ritterspiele, Waldmemory, gezielte Sinneserfahrungen sowie das geographische Nachbauen von Landschaften aus Naturmaterialien in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Qualität, Förderung & Eure wichtigsten Fragen (FAQ)

Ein Tag im Wald soll für die Kinder ein Abenteuer sein – für euch als pädagogische Fachkräfte aber vor allem sicher und planbar. Damit ihr entspannt ankommen könnt, klären wir die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine verlässliche Kooperation direkt hier.​

Qualitätssiegel, Sicherheit & Fördermittel

Staatliche Ausbildungsstandards:

Fundierte didaktische und waldpädagogische Ausrichtung (angehende staatlich zertifizierte Waldpädagogin in Ausbildung, HessenForst).

Doppeltes Sicherheitsnetz:

Je nach Waldgebiet findet eine jährliche Standfestigkeitsprüfung der Bäume durch den Forst statt. In jedem Fall prüfe ich den Platz vor jedem Termin auf tagesaktuelle Gefahren (z. B. frischer Windbruch). Ein klares Notfallkonzept ist stets vorhanden.

Fördermöglichkeiten nutzen:

Bildungsprojekte in der Natur müssen das Budget eurer Einrichtung nicht voll belasten. In Hessen stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, um BNE-Projekte bezuschussen zu lassen (z. B. BNE-Projektförderung des HMLU, Landesprogramm "Schuljahr der Nachhaltigkeit" oder regionale Stiftungen). Ich berate und unterstütze euch hierbei gerne!

Praxis-FAQ: Aufsichtspflicht, Wetter, Kleidung & Co.

Wer hat die Aufsichtspflicht?

Ich kümmere mich um die gesamte inhaltliche Gestaltung, das pädagogische Material und den Ablauf. Die gesetzliche Aufsichtspflicht obliegt während der Veranstaltung jedoch weiterhin den begleitenden pädagogischen Fachkräften der Einrichtung.

Wie groß darf die Gruppe sein?

Eine optimale Gruppengröße liegt bei bis zu 25 Kindern. Ab einer Größe von 12 Kindern empfehle ich dringend eine zweite oder auch dritte Begleitperson. Dies können ergänzend zum pädagogischen Personal auch gerne engagierte Eltern oder Großeltern sein.

Wer bringt das Material mit?

Ihr müsst nichts anschaffen. Ich bringe das komplette Equipment (robuste Becherlupen, Schnitzmesser, Bestimmungshilfen und Erste-Hilfe-Ausrüstung) direkt mit. Eigene Materialien dürft ihr die nach Absprache gern mitbringen. Falls ihr eigenes Material anschaffen wollt, gebe ich gern Empfehlungen.

Wie bereiten wir die Kinder vor?

Für manche Kinder ist der Wald noch völlig neu. Es hilft enorm, wenn ihr den Ausflug vorab in der Einrichtung thematisiert, um Vorfreude zu wecken und erste Unsicherheiten zu nehmen. Bei Bedarf stelle ich eine Liste zu Gefahren und Sicherheit zur Verfügung.

Wie machen wir das mit der Toilette?

Wir sind mitten in der Natur, es gibt keine Toiletten. Für die Kleinsten dürft ihr bei Bedarf gerne ein Kita-Töpfchen mitbringen. Ansonsten bereitet die Kinder bitte sanft darauf vor, dass wir für Pipi oder das große Geschäft hinter einen Busch gehen. Wichtiger Tipp: Bitte bringt dafür ganz normales Toilettenpapier mit – das verrottet im Wald sehr viel besser und schneller als herkömmliche Papiertaschentücher!

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Leichter Regen gehört zum Naturerlebnis dazu! Eine Absage oder Verschiebung meinerseits erfolgt in der Regel nur bei echten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (z. B. Gewitter oder Windgeschwindigkeiten ab 40 km/h). Wenn "nur" Regen oder Wind angesagt ist, schauen wir nach Unterständen oder passen das Programm entsprechend an.

Wie müssen die Kinder gekleidet sein?

Bitte informiert die Eltern vorab: Die Kinder benötigen wetterfeste, robuste Kleidung (am besten im Zwiebellook) sowie festes Schuhwerk (Wanderschuhe oder feste Turnschuhe) und ggf. eine Matschhose und Gummistiefel.

Was gehört in den Rucksack der Kinder?

Ausreichend Trinken, eine kleine Rucksackverpflegung. Je nach Wetter und Thema: Sitzkissen, Wechselkleidung, ein kleines Handtuch.

Individuelles Konzept für eure Einrichtung oder Praxis

Möchtet ihr ein waldpädagogisches Projekt an eurer Schule oder Kita etablieren, euer pädagogisches Team im Bereich Windelfrei und Trockenwerden fortbilden oder ein Inhouse-Modul für eure Hebammenpraxis anfragen?

Gerne erarbeite ich gemeinsam mit euch ein passgenaues Konzept, das exakt auf die Anforderungen, Altersstufen und Rahmenbedingungen eurer Einrichtung abgestimmt ist.

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